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Lyrik & Lieder über Jena |
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Schmeicheleien über Jena
Die schöne, mediterrane Landschaft hat schon viele Dichter und Komponisten zu Gedichten,
Liedern etc. ... inspiriert und über die Reize der Stadt Jena und ihrer Umgebung vor Bewunderung
schwelgen lassen.
Selbst Karl V. soll im Juni 1547 als er mit einer spanischen Soldateska und dem gefangenen
Landesherren Johann Friedrich I. im Gefolge den Satz "Ecco la mia bella Firenze" - Sieh da, mein
schönes Florenz! ausgerufen haben.
Dieser Ausspruch war eine komplette Übertreibung. Die Landschaft des Saaletales könnte
höchstens an das Tal des Arnos erinnern, hingegen waren zwischen den kleinen, unbekannten
Landstädtchen Jena und Florenz, einem geistigen Zentrum Europas, Welten - die beide trennten.
Aber nichts ist treffender als es Stadtchronist Adrian Beier (1600 - 1678) in "Geographus Jenensis"
aus dem Jahre 1663 niederschrieb und Dieter Noll kurz zusammenfaßte: "was Jena ist, dies ist
es durch seine Mater alma, welches keine andere Stadt von sich behaupten kann".
Ebenso der Satz: "Jena liegt zwar überall ... von Bergen eingeschlossen:
Dennoch hat es seinen Ruhm ... über alle Berg' ergoßen."
sind alles Schmeicheleien.
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