Jena, kreisfreie Stadt im Saaletal (Thüringen)
Kirchen in und um Jena


Aus der Geschichte von Jena: Kirchen in und um Jena

An dieser Stelle möchte ich noch erhaltene Kirchen in unmittelbarer Nähe von bzw. in Jena kurz vorstellen. Es soll keine vollständige Darstellung aller christlichen Einrichtungen sein. Ehemalige bzw. bereits vorhandene Kirchen, Kapellen und Klöster finden Sie in der Rubrik "Geschichte".


Auferstehungskirche in Drackendorf
Im gotischen Stil wurde der Chor der Dorfkirche in Drackendorf errichtet. Zwischen den Jahren 1653 und 1656 ist das Langhaus und der Kirchturm neu aufgebaut wurden. Interessant im Inneren der Kirche sind die Sandstein-Epitaphien zweier Pfarrer und einer weiblichen Angehörigen der Gutsbesitzerfamilie von Griesheim.

Anschrift:



Tel.:
Öffnungszeiten:
wenn Gottesdienste sind, sonst einfach probieren. Wenn ich mehr Infos habe, werden sie hier veröffentlicht.
 
 
Friedenskirche - einst Garnissionskirche, Philosophenweg Friedenskirche
Die Friedenskirche ist ein spätgotischer Bau am Philosophenweg, der zwischen 1686 bis 1693 erbaut wurde und noch 1702 eine Barockhaube erhielt. Unterhalb des Turmes ist Platz für den Chor. Auf dem um die Friedenskirche liegenden historischen Johannisfriedhof befindet sich das Grab von Carl Zeiss (1816 - 1888).

Anschrift:
Friedenskirche
Philosophenweg
07743 Jena
Tel.: ?
Öffnungszeiten:
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Katholische Kirche Katholische Kirche "St. Johannes Baptist"
die älteste Kirche in Jena ist die katholische Pfarrkirche „St. Johannes Baptist". Bis ins 10. Jahrhundert sind ihre Ursprünge urkundlich festgehalten. Mit der Reformation wurde aus der Pfarrkirche Jenas eine einfache Friedhofkapelle, die später sogar dem Verfall preisgegeben war.
Napoleum schenkte die Ruine nach der Schlacht von Jena und Auerstedt dem französischen Emigranten, Priester Gabriel Henry, der einer kleine katholischen Gemeinde vorstand.
Im Jahre 1813 erfolgte die Auflösung der Pfarrei - die Seelsorge übernahm ab 1817 die Pfarrei Weimar. Eine neue Pfarrei entstand 1905. Heute gehört die katholische Gemeinde "St. Johannes Baptist" zum Bistum Erfurt. Jena die umliegenden Orte sind ihr angegliedert.

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Kirche Burgau
Seit dem Jahr 1330 ist das Bestehen einer Kirche in Burgau urkundlich belegt, die zur Pfarrei Lobeda gehörte. Die Urpfarrei Lobeda, die bereits im 10. Jahrhundert entstanden ist, hatte bis zur Reformation das Patronat über die Pfarrei in Burgau.
Im 18. Jahrhunderts erhielt die heute in Burgau stehende Kirche eine barocke Neugestaltung bei der Reste der ehemaligen Dorfkirche mit einbezogen wurden. Inschriften an den Kirchenwänden geben darüber Auskunft. Der Bauherr war Friedrich von Cospoth, der während der Bauarbeiten starb und dessen Gattin die Bauarbeiten fortführte.
Die Kirche besteht aus einem breiten einschiffigen neun Meter breiten und 16 Meter langen Langhaus an dem sich ein rechteckiger Chor anschließt und über dem sich ein viereckiger Turm mit Kuppel und sogenannter Laterne erhob. Das Innere entspricht der Restaurierung von 1884, bei der die Wandbemalung vorgenommen wurde. Gegliedert ist das Kirchenschiff in eine zweigeschossige nach drei Seiten laufende hözerne Empore, die auf massiven Säulen ruht. Auf der unteren Emporenetage ist die Orgel untergebracht.
Der Bauherr Friedrich von Cospoth, dessen Familienwappen die Nordwand der Kirche geschmückt, fand seine letzte Ruhe in der Gruft unter dem Altar.
Bei Bauarbeiten in den Jahren 1994/95 wurde der Turm instandgesetzt und die 1992 wegen Einsturzgefahr beseitigte Turmhaube durch eine neue ersetzt.

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Kirche Wöllnitz
Der Ortsname ist slawischen Ursprungs und stammt aus dem 13. Jahrhundert von einem ehemaligen Rittergeschlecht der Herren von Welnicz. Die zu Jena eingemeidete Ortschaft teilt sich in Oberwöllnitz, Pennickental und dem Kirchdorf Unterwöllnitz an der Stadtrodaer Straße.
1740 bis 1743 wurde die im heutigen Stil erhaltene Wöllnitzer Kirche an der Stelle einer älteren Kirche errichtet. Der Baumeister war Johann Wilhelm Hase.
Wöllnitz war im Besitz mehrerer Adelsgeschlechter. Im 15. Jahrhundert war es eine Zeit lang ein Lehen Würzburger Bischöfe bevor es im 19. Jahrhundert in Besitz der Herren von Ziegesar kam.
Errichtet wurde die Kirche in einem Zeitraum zwischen 1740 und 1743. Der Hauptbau erhielt die Form eines unregelmäßigen Achtecks und über dem Mittelraum erhebt sich ein achteckiger Turm mit Kuppel und Laterne. Ein Giebel im barockem Stil, der aus der Kirchenmauer heraustritt, markiert die Südseite. Flachgebogene Fenster durchbrechen die Kirchenwände. Das Innere des Hauptbaues besteht aus einem querstehenden, rechteckigen Mittelraum, um den eine zweigeschossige zwischen Pfeilern und auf ihnen ruhende Bogen bestehende Empore verläuft. Instandsetzt und restauriert wurde die Kirche zwischen 1966 und 1967.
Ausstattung: Kanzelaltar 1743, Kruzifix 1743, Taufgestell 1817, Orgel 1859 - 61 erbaut von Orgelbauer Poppe aus Roda.

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Die Marienkirche in Ziegenhain
liegt im Zentrum von Ziegenhain am südlichen Hang des Hausbergs im Osten von Jena. Im Jahre 1424 wird wie Urkunden bezeugen ein Neubau errichtet. Um 1430 erhält im Chor eine großflächige Wandmalerei. Wegen starker Schäden an der Gebäudesubstanz ist zu Weihnachten 1987 die Nutzung eingestellt worden. Nach Sanierung konnte sie Oktober 1994 mit einem Festgottesdienst der Gemeinde zurückgegegen werden.
Ausstattung: Gerhard-Orgel, groß,flächige.

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Peterskirche in Lobeda
967 wird erstmals eine Kirche "Santa Maria" urkundlich in Kirchberg - heute Lobeda - erwähnt.
Für das Jahr 968 ist eine Urpfarrei in Lobeda mit sogenannten Tochterpfarreien wie Ammerbau, Burgau, Göschwitz etc. belegt, bei es sich um die Pfarrei "St. Peter" handeln muß.
In einer Urkunde von Papst Gregor IX. vom 28. November 1228, als der Lobedaer Pfarrers Hugo in Amt und Würden war, wird die Pfarrkirche "Sankt Peter" zu Lobeda namentlich genannt.
Während des Bruderkrieg zwischen Kurfürst Friedrich und Herzog Wilhelm in den Jahren 1445 bis 1451 wird die Stadt Lobeda 1446 stark beschädigt und die damalige Peterskirche fast völlig zerstört. Zwischen den Jahren 1481 und 1489 beginnt der Neuaufbau der Peterkirche aus Abbruchsteinen der Lobdeburg-Ruine und ihrer Bastion auf der Wöllmisse. Das Langhaus und der gotische Chor wurde 1489 beendet.

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Schillerkirche in der Schlippenstraße 30 Schillerkirche in Wenigenjena
Im Stadtteil Wenigenjena auf der rechten Saaleseite steht die im gotischen Baustil errichtete heutige Schillerkirche - ehemalige Dorfkirche «Unserer Lieben Frauen». In ihr wurde Friedrich Schiller mit Charlotte von Lengefeld am 22.02.1790 getraut. Seit dieser Zeit trägt das Bauwerk den volkstümlichen Namen «Schillerkirche».
Die Kirche besteht aus zwei stilistisch verschiedenartigen Bauteilen und zwar aus dem Chor und dem Langhaus. In zwei Abschnitten entstanden im 15. Jahrhundert das Chorpolygon mit der Sakristei und die drei Joche der südlichen Langhausseite bis zum Kaffgesims sowie das Südportal bis zum Gewölbeansatz. Als protestantischer Gemeinderaum wurde das Langhaus erst im Jahre 1557 beendet. Die Chorwölbung wurde 1897 fertiggestellt.

Anschrift:
Schillerkirche
Schlippenstraße 30
07749 Jena
Tel.: +49 (0) 3641 ?
Öffnungszeiten:
wenn Gottesdienste sind
 
 
Stadtkirche St. Michael Stadtkirche St. Michael
Die Stadtkirche St. Michael - Kirchplatz 1 - wurde im spätgotischen Stil erbaut. Ende des 14. Jahrhunderts - zwischen 1380 und 1390 - begann man mit der Errichtung. 1506 wurde das Kirchenschiff in Form einer Achteckpfeilerkonstruktion mit Sterngewölbe vollendet. Der Turm entstand erst 1556/57, mit dessen Fertigstellung sie in hundertfünfzigjähriger Bauzeit ihr heutiges Aussehen erhielt. Amerikanische Bomber zerstören sie bei einem Fliegerangriff im zweiten Weltkrieg. In den darauffolgenden Jahren bis 1956 rekonstruiert man sie. Zwischen 1998 bis 2000 wurde der Kirchturm saniert.
Bemerkenswert in der Ausstattung sind die Kostbarkeiten wie die Kanzel von 1507, das hölzerne Standbild des Drachen tötenden Erzengels - dem heiligen Michael, der als mittelalterlicher Schutzpatron zur Stadt zählt, «Angelus Jenensis» aus dem 1. Drittel des 13. Jahrhunderts aus einer Bamberger Werkstatt stammend und eine Bronzeplatte von 1551 des Erfurter Glockengießers H. Ziegler ursprünglich für das Grab von Martin Luther in Wittenberg bestimmt und sich seit 1571 in der Stadtkirche St. Michael befindet.
Die Jenaer Stadtkirche ist die größte spätgotische Hallenkirche Thüringens.

Anschrift:


0774 Jena
Tel.: ?
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