Jena erlebte vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum 2. Weltkrieg die Blütezeit
Jenaer Cafés, Gaststätten und Hotels. Es gab doppelt so viele solcher
gastronomischen Einrichtungen als heute und die Einwohnerzahl war nur halb so groß
wie zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Im Jahr 1912 gab es schon allein 24
Caféhäuser.
Wenn man aber die damalige Freizeitkultur mit der heutigen vergleicht, so waren
Fernsehen, Computer und Internet noch nicht erfunden und das gesamte Leben, der
Kontakt, fanden in Cafés, Gaststätten ... statt.
Zahlreiche dieser Cafés, Gaststätten und Hotels fielen dem Bombenhagel
des 2. Weltkrieges zum Opfer bzw. mußten beim Stadtumbau nach dem Kriegsende
weichen.
Nur wenige blieben übrig, die auf dieser Homepages auf drei Seiten (nur eine
Auswahl) vorgestellt werden.
Hier nun Cafés, Gaststätten und Hotels aus jener Zeit, die teilweise
heute noch zum Verweilen einladen:
Historische Cafés, Gaststätten und Hotels (Auswahl, wird fortgesetzt)
Am Kreuz: "Burgkeller"
Am Planetarium: "Wartburg"
Bachstraße: "Jenaer Hof", "Zur Schweiz"
Carl-Zeiß-Platz: Café "Westend"
Engelplatz: "Engel"
Grietgasse: "Halbe Mond", "Krone", "Puhlvers"
Hinter der Kirche: "Gambrinus"
Hohe Straße: "Erbprinz"
Holzmarkt: "Adler", Café "Mankel", "Roter Hirsch", "Schwibach"
Jennergasse: "Kleine Zeise", "Weinhaus Tanne"
Johannisstraße: Café "Wienke", "Zur Rosen"
Kahlaische Straße: "Felsenkeller", "Martinshof", "Schubertsburg"
Leutrastraße: "Altenburger Schenke"
Lutherplatz: "Zum Bären"
Lutherstraße: "Grünzer Kranz"
Markt: "Alt-Jena", Café "Glaser", "Göhrens Weinstube", "Mohrenschenke",
"Ratszeise", "Sonne", "Wallners Wein- und Frühstücksstuben", "Weimarer Hof"
Neugasse: Weinstube "Rabenschenke"
Nollendorfer Straße: "Nollendorfer Schenke"
Oberlauengasse: "Zur Noll"
Otto-Schott-Straße: "Zur Weintraube"
Paradies: "Paradies-Café"
Saalbahnhofstraße: "Alexanderhof", "Schwan"
Steinweg: "Kupferhütchen", Café "Kutschke"
Wagnergasse: Café "Heinze", "Goldener Anker"
Westbahnhofstraße: "Thüringer Hof"
Zwätzengasse: "Max & Moritz"
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