Jena, kreisfreie Stadt im Saaletal (Thüringen)
Jena, Geschichte von Jena - 725 Jahre Jena-Lobeda


725 Jahre "Jena-Lobeda" - Festumzug am 7. Juni 2009

1284 - 2009: 725 Jahre Lobeda

Erstmals wurde ein nach Lobeda benanntes Ministerialgeschlecht 1156 in einer Urkunde der Burggrafen von Kirchberg genannt. 10 Jahre später - 1166 - tritt die nach Lobeda benannte Lobdeburg in den Blickpunkt. Ob damit die nicht mehr nahe dem Markt vorhandene Burg oder die heute noch existierende Burgruine gemeint war, ist nicht gesichert.

Der als «Untere Lobedeburg» bekannte Komplex vor der Stadtmauer wird wahrscheinlich irrtümlich so genannt. Es soll sich vielmehr um einen ehemaligen Lehnhof handeln. In einer Urkunde von 1337 wird eine Doppelkapelle, ein Turm, eine Kemenate und ein Hof erwähnt. Während des Bruderkrieges von 1450 wird die Anlage zerstört und seit 1515 mit Steinen der Oberen Burg wieder aufgebaut.

1284 erhält Lobeda das Stadtrecht und kommt im 14. Jahrhundert in den wettinischen Amtsbezirk von Burgau. Seit dem Jahr 1228 hat Lobeda die Funktion einer Urpfarrei. Bis zur Reformation war Lobeda - ein heutiger Ortsteil von Jena - ein Dekanat innerhalb des Archidiakonats der Dompropstei Naumburg, wo ein Pfarrer und ein Diakon zuständig waren. Ein Kaplan betreute die Kapelle der Lobdeburg.





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